Gewerkschaft NGG fordert Kurswechsel bei Unilever

Foto: www.ngg.net Nach dem abgewendeten Übernahmeversuch durch Kraft Heinz hat Unilever angekündigt, die Rendite bis 2020 auf 20 Prozent zu erhöhen. Die Betriebsräte, die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und die Europäische Gewerkschaftsföderation EFFAT hatten die Pläne bereits im Mai scharf kritisiert. Nach NGG-Informationen soll nun möglichst rasch die Margarine-Sparte des Konzerns verkauft werden. Betroffen sind europaweit rund 1.000 Beschäftigte – etwa 300 davon an den deutschen Standorten Kleve (Nordrhein-Westfalen), Hamburg und Pratau (Sachsen-Anhalt). Hier laufen unter anderem die Marken Lätta, Becel und Sanella vom Band. Die NGG-Vorsitzende Michaela Rosenberger (Bild oben) spricht von einer „Kurzfrist-Ökonomie“ des Konzerns: „Unilever hat im Wesentlichen Aktionäre, potentielle Investoren und Analysten im Blick. Die Beschäftigten sind die Leidtragenden.“ Unilever-Europabetriebsrat Hermann Soggeberg fordert einen „Kurswechsel“ des Konzerns: […]

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Rosenberger: Tarifbindung muss gestärkt werden

Foto: www.ngg.net Immer mehr Arbeitgeber entziehen sich ihrer sozialpolitischen Verantwortung und schließen keine Tarifverträge mehr ab, hat Michaela Rosenberger, Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), auf dem Arbeitnehmerempfang der SPD-Landtagsfraktion Brandenburg in Potsdam kritisiert und die Einschränkung von OT-Mitgliedschaften gefordert. „Heute arbeiten nur noch 41 Prozent der Beschäftigten in Ostdeutschland und 51 Prozent im Westen Deutschlands unter dem Schutz eines Tarifvertrages.“ Im Gastgewerbe im Osten sind sogar 74 Prozent ohne Tarifbindung (Quelle: IAB, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg, 01.06.2016). Auffällig ist, so Rosenberger, „dass insbesondere in den Branchen, in denen viele Frauen arbeiten, wie im Einzelhandel oder Gastgewerbe, die Tarifbindung geringer oder kaum vorhanden ist. Das trägt dann insgesamt zur Entgeltungleichheit bei. Eine stärkere Taftbindung wäre also auch ein guter Beitrag […]

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Lohntransparenzgesetz: „Es muss nachgebessert werden“

Foto: www.ngg.net Nach langem Streit wurde gestern das Lohntransparenzgesetz in erster Lesung in den Bundestag eingebracht. Künftig sollen Frauen in Unternehmen mit mehr als 200 Beschäftigten einen individuellen Auskunftsanspruch darüber haben, was Männer in gleichwertigen Positionen verdienen. Und umgekehrt. Diese Transparenz soll in der Folge zu mehr Gerechtigkeit bei der Bezahlung und zukünftig zu einer Gleichbehandlung führen. Gewerkschaft NGG begrüßt das Lohntransparenzgesetz Auch die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) will mit ihrer „Initiative Lohngerechtigkeit“, dass Frauen für gleichwertige Arbeit den gleichen Lohn wie Männer erhalten, und begrüßt deshalb, dass das Gesetz jetzt auf den Weg gebracht wird. Aber ob es in dieser Form tatsächlich zu einer Veränderung und zu mehr Lohngerechtigkeit zwischen den Geschlechtern führt, ist für die NGG-Vorsitzende Michaela Rosenberger fraglich: […]

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Gewerkschaft NGG verurteilt Aufruf von Starbucks zum Streikbruch

Das Anwerben von polnischen „Aushilfen“ für den Einsatz in deutschen Starbucks-Filialen im Falle eines Streiks hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) scharf kritisiert. Der Gewerkschaft liegt demnach ein Schreiben der beiden Starbucks-Regionaldirektoren Linda Bornschier und Michael Müller sowie des Personalchefs Ingo Gugisch vor, in dem freiwillige „Partner“ mit grundlegenden deutschen Sprachkenntnissen und EU-Reisepass um „Unterstützung“ im Falle von Streiks in der Systemgastronomie gebeten werden. In Aussicht wird dafür eine Entlohnung nach dem gesetzlichen Mindestlohn von 8,84 Euro pro Stunde plus Spesen gestellt. Guido Zeitler, Verhandlungsführer in der derzeit festgefahrenen Tarifrunde für die Systemgastronomie: „Das ist ein klarer Aufruf zum Streikbruch. Aus Profitgier versucht ein Global Player Menschen gegeneinander auszuspielen und sich unsolidarisch zu verhalten. Wir werden den Druck erhöhen.“ Tarifrunde Systemgastronomie […]

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Mindestlohn – Analyse: NGG kommt zu klarem Votum

Foto: www.ngg.net Laut einem „Fakten-Check“, den die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) gemacht hat, spricht alles für einen Mindestlohn-Erfolg. Man beauftragte dazu das renommierte Pestel-Institut in Hannover, den Mindestlohn von 8,50 Euro nach einem Jahr wissenschaftlich auf den Prüfstand zu stellen. Am letzten Mittwoch (27.01.2016) hat die NGG nun ihre Mindestlohn-Analyse vorgelegt. Die NGG-Vorsitzende Michaela Rosenberger zog dabei eine positive Bilanz: „Der gesetzliche Mindestlohn hat sein erstes Praxis-Jahr bestanden – und zwar mit Bravour. Alle Fakten, die wir analysiert haben, sprechen dafür, dass der feste Lohnsockel einen guten Effekt für Beschäftigung und Wirtschaft hat. Und er ist vor allem auch der Einstieg in den Lohn-Aufstieg für Menschen, die zuvor mit Niedrigstlöhnen abgespeist wurden.“ Vom „Schreckgespenst Mindestlohn“, vor dem die Arbeitgeber gewarnt hätten, […]

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NGG: Stress in den Betrieben muss bekämpft werden

Foto: www.ngg.net Als „kontraproduktiv“ hat Claus-Harald Güster, stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), den Vorschlag des „Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen“ bezeichnet, eine Teilarbeitsunfähigkeit in Deutschland einzuführen. Der aktuelle DGB-Index Gute Arbeit 2015 habe gezeigt, dass mehr als 50 Prozent aller Beschäftigten unter enormem Arbeitsdruck stehen und unter gesundheitsgefährdenden Bedingungen arbeiten. „Wer nur noch halbtags krankgeschrieben wird, wird weiter unter Druck gesetzt“, befürchtet Güster. Zeitdruck sei laut dem aktuellen DGB-Index Gute Arbeit psychischer Belastungsfaktor Nummer eins Der aktuelle DGB-Index Gute Arbeit belege: Gehetzt und unter Zeitdruck zu arbeiten, das ist der psychische Belastungsfaktor Nummer eins in der Arbeitswelt, so Güster. „Notwendig ist eine andere Antwort auf die stetige Leistungsverdichtung. Der Stress muss in den Betrieben bekämpft werden. Es […]

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NGG: „Sichere und hochwertige Lebensmittel müssen ihren Preis haben“

Foto: www.ngg.net Seit 150 Jahren ist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) nun schon für die Menschen da, die ganz Deutschland mit Lebensmitteln versorgen, für den Genuss arbeiten und für Gastlichkeit sorgen. Deshalb besuchte die NGG-Vorsitzende Michaela Rosenberger (Foto) auf einer „Tour des Genusses“ unter dem Motto „So isst Deutschland. Mit frischen Rezepten für gute Arbeit“ gemeinsam mit der niedersächsischen Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Cornelia Rundt, das Werk des Deutschen Milchkontors DMK in Zeven. Sichere und gesunde Lebensmittel dürfen nicht verramscht werden „Mit dieser Tour wollen wir den Verbraucherinnen und Verbrauchern zeigen, dass es in Deutschland hervorragende Unternehmen gibt, die sichere Lebensmittel in herausragender Qualität herstellen. Sichere und gesunde Lebensmittel müssen ihren Preis haben und dürfen nicht verramscht werden“, erklärte […]

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NGG fordert Umstellung der Kassensysteme auf INSIKA

Foto: www.ngg.net Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) gab am 25.06.2015 in einer Pressemitteilung bekannt, dass sie die Finanzminister der Länder darin unterstützt, Steuerbetrügern mit dem Einsatz moderner Kassensysteme den Kampf anzusagen und damit zeitgemäße Wege zu gehen. „Seit 2012 liegt mit ‚Insika‘ eine einfache und kostengünstige Lösung zur fälschungssicheren elektronischen Aufzeichnung in Registrierkassen bei Finanzminister Schäuble in der Schublade. Nach aktuellen Medienberichten könnte der Fiskus zehn Milliarden Euro mehr Steuern einnehmen, wenn der Umsatz korrekt versteuert würde. Zögern Sie nicht länger, Herr Schäuble: Führen Sie Insika jetzt ein. Der Staat darf nicht länger Schutzmacht für Steuerbetrüger sein“, forderte der stellvertretende NGG-Vorsitzende Burkhard Siebert (Bild oben) anlässlich der beginnenden Konferenz der Länderfinanzminister. Burkhard Siebert (NGG): Schwarzgeldsumpf trockenlegen – Dokumentation erleichtern Siebert ist […]

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Arbeitszeitgesetz: NGG kritisiert die Forderungen des DEHOGA

Foto: www.ngg.net Auf seiner Jahrespressekonferenz am 11. Juni 2015 forderte der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) unter anderem eine Anpassung des Arbeitszeitgesetzes an die Lebenswirklichkeit. In einer entsprechenden Pressemitteilung des DEHOGA Bundesverbandes lautet der konkrete Vorschlag, an maximal drei Tagen pro Woche eine Arbeitszeit von bis zu zwölf Stunden zu ermöglichen. Wohlgemerkt geht es dabei nicht um eine Verlängerung der Gesamtarbeitszeit. DEHOGA: Arbeitszeitgesetz muss an die Lebenswirklichkeit angepasst werden Laut dem DEHOGA Bundesverband erweist sich, im Zusammenhang mit der Arbeitszeitdokumentation, die Höchstarbeitszeit von zehn Stunden, die im Arbeitszeitgesetz festgeschrieben ist, als zunehmendes Problem für die Branche. DEHOGA-Präsident Fischer: „Stellen Sie sich vor, eine Veranstaltung, etwa eine Hochzeitsfeier, dauert länger als geplant. Unsere Betriebe können nicht mitten in der Nacht die […]

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NGG-Vorsitzende kritisiert Zuckersteuer-Pläne der SPD

Foto: www.ngg.net  Wie aus aktuellen Presseberichten hervorgeht, plant die SPD die Einführung einer Zuckersteuer, um dem Problem der Übergewichtigkeit in Deutschland entgegen zu wirken. Diesem Vorhaben tritt die Gewerkschaft Nahrungsmittel-Genuss-Gaststätten (NGG) mit einer Pressemitteilung vom 29.04.2015 entschieden entgegen. NGG-Vorsitzende Michaela Rosenberger bezeichnet Zuckersteuer als Irrweg In der Mitteilung wird die Vorsitzende der NGG, Michaela Rosenberger (Foto), zitiert, die die SPD-Pläne zur Zuckersteuer als „Irrweg für eine gesunde und ausgewogene Ernährung“ bezeichnet. Die NGG-Vorsitzende erklärt weiter: „Es gibt keine ungesunden Lebensmittel. Eine unausgewogene Ernährung und mangelnde Bewegung führen zu Übergewicht und seinen Folgekrankheiten.“ Daher sieht Rosenberger auch keinen Sinn in einer Zuckersteuer, vielmehr müsse man das Bewusstsein der Bevölkerung für eine ausgewogene Ernährung fördern. In der NGG-Pressemitteilung wird sie mit den […]

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