Gewerkschaft NGG verurteilt Aufruf von Starbucks zum Streikbruch

Das Anwerben von polnischen „Aushilfen“ für den Einsatz in deutschen Starbucks-Filialen im Falle eines Streiks hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) scharf kritisiert. Der Gewerkschaft liegt demnach ein Schreiben der beiden Starbucks-Regionaldirektoren Linda Bornschier und Michael Müller sowie des Personalchefs Ingo Gugisch vor, in dem freiwillige „Partner“ mit grundlegenden deutschen Sprachkenntnissen und EU-Reisepass um „Unterstützung“ im Falle von Streiks in der Systemgastronomie gebeten werden. In Aussicht wird dafür eine Entlohnung nach dem gesetzlichen Mindestlohn von 8,84 Euro pro Stunde plus Spesen gestellt. Guido Zeitler, Verhandlungsführer in der derzeit festgefahrenen Tarifrunde für die Systemgastronomie: „Das ist ein klarer Aufruf zum Streikbruch. Aus Profitgier versucht ein Global Player Menschen gegeneinander auszuspielen und sich unsolidarisch zu verhalten. Wir werden den Druck erhöhen.“ Tarifrunde Systemgastronomie […]

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