In aller Munde: Sommerzeit ist Fassbrause-Zeit

Sommerzeit ist Fassbrause-Zeit

Die Temperaturen steigen, der Sommer kommt – jetzt sind alkoholfreie Erfrischungsgetränke einmal mehr gefragt. Eine Getränkekategorie ist dabei immer beliebter: Die Fassbrause ist in aller Munde. Doch was ist das eigentlich? Der Begriff legt nahe: Es hat etwas mit Fass zu tun und es ist eine Brause.

Brause vom Fass?

Die Idee entstand 1908 in Berlin. Ludwig Scholvien entwickelte aus Wasser, Malz und Fruchtkonzentrat die alkoholfreie Limonade, die wir heute als Fassbrause kennen. Hergestellt und ausgeschenkt wurde das alkoholfreie Getränk lange Zeit im bzw. vom Fass. Und das „Fass“ im Namen ist geblieben. Heute wird die Fassbrause üblicherweise aus der Mehrweg-Glasflasche getrunken: 2/3 des gesamten Absatzes entfallen bei Fassbrausen auf dieses Gebinde. Der Rest verteilt sich gleichmäßig auf die Dose und EW-Produkte*.

Fassbrause – Beliebtheit steigt

Es gibt sie also schon lange – die Fassbrause. Zunächst vor allem in Berlin und Brandenburg bekannt und gern getrunken, sprach sich der gute Geschmack schnell herum: 2010 trat das Trendgetränk auch außerhalb seiner Erfinder-Heimat auf den Plan und startete seine Erfolgsgeschichte, die bis heute anhält. Denn sie wird immer beliebter. Im Vergleich zum letzten Jahr stieg der Absatz marken- und sortenübergreifend um 17%*. Nachgefragt wird sie dabei von allen Altersgruppen: 9,3% der Fassbrause Fans sind jünger als 30 Jahre, 22,6% sind es in der Altersklasse zwischen 30 und 39 Jahren, 27,1% sind zwischen 40 und 49 Jahre, 21,5% zwischen 50 und 59 Jahre alt und 24,8% der Verwender*innen sind 60 Jahre und älter**. So breit gefächert die Zielgruppen, so unterschiedlich sind auch die Verzehranlässe: Ob im Park mit Freunden, beim Picknick, auf der Familienfeier, als Erfrischung „to go“ oder in der (Außen-)Gastronomie. Fassbrause geht immer.

Das (Erfolgs-)Rezept

Bei der Herstellung von Fassbrausen gibt es unterschiedliche Verfahren. Einige Anbieter setzen dabei auf die Ursprungsidee und produzieren auf Basis eines Malzauszugs, andere nutzen alkoholfreies Bier. Durch die Zugabe von Fruchtsaft entsteht dann der typische Geschmack. Der Sortenvielfalt sind kaum Grenzen gesetzt: Von Zitrone über Mango bis hin zu schwarze Johannisbeere – das traditionsreiche Getränk wird mit Blick auf neue Geschmacksrichtungen immer wieder modern interpretiert. Die beliebteste Fassbrause-Sorte im Markt ist Zitrone (38%), gefolgt von Holunder (16%)*. Aber auch exotischere Sorten wie Maracuja oder Cola & Orange werden immer beliebter.

Marktführer: Krombacher’s Fassbrause

Mehr als 45 Anbieter von Fassbrausen gibt es im deutschen Markt: Mit 39% Marktanteil ist Krombacher’s Fassbrause klarer Marktführer. Dafür gibt es viele gute Gründe: Bei Krombacher erfolgt die Herstellung auf Basis eines Malzauszugs. Zudem machen die hohe Qualität, die Verwendung natürlicher Zutaten und das besondere Herstellungsverfahren Krombacher’s Fassbrause zu einem besonderen Erfrischungsgetränk mit 0,00% Alkohol und zur beliebtesten Fassbrause-Marke im deutschen Markt. Zusätzlich ist die Sortenvielfalt ein wesentlicher Erfolgsfaktor: 2012 nahm die Krombacher Brauerei die erste Sorte Krombacher’s Fassbrause in ihr Sortiment auf – mittlerweile gibt es sieben verschiedene Sorten im Portfolio. Der Erfolg gibt ihnen Recht: In dem durch die Corona-Pandemie geprägten Jahr 2020 steigerte Krombacher’s Fassbrause den Ausstoß auf 178.000 Hektoliter.

* LEH+GAM, MAT 2021 KW 09

** GfK Haushaltspanel, 2020

Quelle: Pressemitteilung der Krombacher Brauerei Bernhard Schadeberg GmbH & Co. KG

Artikelbild: Krombacher Brauerei GmbH & Co.