RESTLOS GLÜCKLICH startet Crowdfunding-Kampagne

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Ein Berliner Startup mit dem Namen RESTLOS GLÜCKLICH hat einen bisher in Deutschland außergewöhnlichen Plan. Man möchte das erste Restaurant Deutschlands eröffnen, in dem mit geretteten Lebensmitteln gekocht wird. Die Gäste sollen mit wechselnden „Reste-à-la- Carte“-Menüs zum Nachdenken über den Umgang mit Lebensmitteln angeregt werden. Um die Gründungskosten zu finanzieren, startet die Initiative am 18. August 2015 eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform startnext.de mit dem ambitionierten Ziel in 40 Tagen 50.000 Euro zu sammeln. Die Eröffnung des Restaurants soll im Herbst 2015 gefeiert werden.

Sieben junge Berlinerinnen und Berliner wollen zum Nachdenken anregen

Hinter RESTLOS GLÜCKLICH stehen sieben junge Berlinerinnen und Berliner, die seit Oktober 2014 auch vom gemeinnützigen Social Impact Lab begleitet werden. „Mit unserem Projekt möchten wir die Menschen zum Umdenken bringen“, sagt Anette Keuchel, Gründungsmitglied von RESTLOS GLÜCKLICH. „Wir müssen endlich Lebensmittel wieder mehr wertschätzen und verantwortungsvoller mit ihnen umgehen“. Um dieses Ziel zu erreichen, fließen die Gewinne des Non-Profit Restaurants in ein Bildungsprogramm mit Kochkursen und Workshops für eine kreative Lebensmittelverwertung.

Das Projekt RESTLOS GLÜCKLICH widmet sich dabei einem durchaus wichtigen Thema, denn jedes Jahr landen in Deutschland mehr als elf Millionen Tonnen Brot, Gemüse, Obst und Milchprodukte im Müll und die Lebensmittelverschwendung entpuppt sich als hartnäckiges Problem. Landwirte können häufig bis zu einem Drittel ihrer Ernte nicht an den Handel verkaufen, weil diese den Normen nicht entsprechen. Supermärkte entsorgen einwandfreie Produkte, weil sie zum Beispiel kurz vor dem Ablaufen sind. Hinzu kommt: Täglich wirft jeder Deutsche im Schnitt 225 Gramm Lebensmittel in den Müll, was der Menge eines durchschnittlichen Frühstücks entspricht.

RESTLOS GLÜCKLICH kocht mit Produkten, die sonst im Müll gelandet wären

RESTLOS GLÜCKLICH möchte diesen Lebensmitteln eine zweite Chance geben. Gekocht wird mit Produkten von Wochenmärkten, Supermärkten und Bauern, die sonst im Müll gelandet wären. Bisher konnte beispielsweise bereits ein Bio-Großhändler als Reste-Lieferant akquiriert werden und weitere vielversprechende Gespräche mit Bauern aus der Region laufen bereits.

Das Restaurant knüpft an erfolgreiche Modelle in Dänemark, Großbritannien und den Niederlanden an. „RESTLOS GLÜCKLICH ist ein großartiges Projekt und wir hätten es gerne als Verbündeten im Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung“, erklärt Søren Grimstrup, Koch im Pionier-Restaurant rub&stub in Kopenhagen. „Jetzt ist es Zeit für Berlin“, sagt Leoni Beckmann von RESTLOS GLÜCKLICH.

Weitere Informationen zum Projekt sind zu finden unter www.restlos-gluecklich.berlin und auf der offiziellen Facebook-Seite unter www.facebook.com/restlos.gluecklich.

Quelle: Pressemitteilung von RESTLOS GLÜCKLICH

Artikelbild aus dem Pressematerial von RESTLOS GLÜCKLICH

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