No-Name oder Marke? – Nelson Müller testet für ZDFzeit

No-Name oder Marke - Nelson Müller

Cola, Wasser oder Bananen – vieles gibt es als No-Name und als Markenware. Nelson Müller zeigt, wann sich „billig“ lohnt, wo das gleiche drinsteckt und wie die Industrie am Preis dreht. In enem umfangreichen Verbrauchertest untersucht Nelson Müller am 14. März 2017 um 20.15 Uhr im ZDF, was wirklich besser schmeckt: No-Name oder Marke. Er fragt, warum wir trotz billiger Angebote oft das teure kaufen. Und er zeigt, wie beliebte Markenartikel von der Konkurrenz im No-Name-Look kopiert werden.

No-Name oder Marke? – 100 Tester prüfen die Produkte

Nelson Müller bittet 100 Tester zur Verkostung: Frischkäse, Nuss-Nougat-Creme, Orangensaft, Chips und Joghurt – alles einmal von einem großen Markenhersteller und einmal in der Billig-Variante. Dabei zeigt sich: Die No-Names können durchaus mithalten. Bei bestimmten Produkten haben die Markenprodukte im „ZDFzeit“-Experiment aber die Nase geschmacklich vorn.

Preislich sind die No-Name-Lebensmittel billiger als die Markenware – das denkt man zumindest. Doch tatsächlich bringt eine umfangreiche Preis-Analyse ans Tageslicht, dass No-Name-Artikel lediglich preislich stabil sind, aber keinesfalls jederzeit günstiger. Am Preis der Markenartikel schraubt der Lebensmittelhandel nämlich ständig. Bei Werbeaktionen kommt es deshalb sogar vor, dass die Markenware den No-Name-Preis unterbietet. Zufall oder System? Nelson Müller erklärt, was dahintersteckt.

Sebastian Lege deckt die Tricks der Hersteller auf

Ein cleverer Trick der Lebensmittelindustrie: Es werden einfach neue Produktkategorien erfunden. Seit einiger Zeit werden im Supermarkt vermehrt „Fruchtaufstriche“ angeboten. Klingt wie Marmelade oder Konfitüre, ist es aber nicht. Dafür schafft die neue Bezeichnung ungeahnte Spielräume: Lebensmitteltechniker Sebastian Lege zeigt, wie die Hersteller bei Fruchtaufstrichen viel Geld sparen können. Denn in einem solchen Produkt kann noch ganz anderes verarbeitet werden als nur Frucht und Zucker.

Im zweiten Teil des großen Tests geht es dann am 21. März 2017 um 20.15 Uhr im ZDF um Lachs, Champagner und Sushi. Luxus gibt es schließlich auch beim Discounter. Aber kann das gut sein? Sternekoch Nelson Müller zeigt, wo man sparen kann. Und wo gute Qualität ihren Preis wert ist. Der Sternekoch erklärt, wie bei Edel-Lebensmitteln gepfuscht wird. Denn von der Lust am kleinen Luxus profitieren vor allem Supermärkte und Discounter.

Luxus zum Dicounter-Preis – Kann das gut sein?

No Name oder Marke - Edel muss nicht immer teuer seinSeit Sushi seinen Siegeszug in Deutschland angetreten hat, stehen auch im Supermarkt und beim Discounter praktische Boxen zum Mitnehmen bereit. Doch wie gut ist dieser frische Fisch zum kleinen Preis? Experten untersuchen Qualität, Geschmack und Keimbelastung – mit erstaunlichen Ergebnissen.

Nelson Müller beleuchtet auch die Schattenseiten edler Lebensmittel: Büffelmozzarella gilt als aromatisch, selten und gesund. Doch die Wasserbüffel sind anspruchsvoll, und für die Kälber der Tiere gibt es keinen Markt. In Italien geht Nelson Müller der Frage nach, wie Tierwohl und Luxuslebensmittel zusammenpassen.

Sebastian Lege zeigt, wie billigster Wein zum Edlen Tropfen wird

Was edel klingt, kann sogar besonders billig sein. Lebensmitteltechniker Sebastian Lege zeigt, wie man aus billigstem Wein aus dem Tetra Pak einen bizzeligen Edel-Tropfen zaubert. Verkauft wird das am Ende als wohlklingender Secco Rosato – ein weiterer Trick der Lebensmittelindustrie.

Nelson Müller bittet 100 Tester zur Verkostung: Lachs, Champagner und Serrano-Schinken, alles einmal von einem großen Markenhersteller und einmal in der Billig-Variante. Dabei zeigt sich in der Studie: Die No-Names können meist mithalten. Bei bestimmten Produkten hat die Marke aber die Nase geschmacklich vorn.

Quelle: Pressematerial des ZDF zur Sendung

Artikelbilder: ZDF/Willi Weber

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