NGG: „Sichere und hochwertige Lebensmittel müssen ihren Preis haben“

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Foto: www.ngg.net

Seit 150 Jahren ist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) nun schon für die Menschen da, die ganz Deutschland mit Lebensmitteln versorgen, für den Genuss arbeiten und für Gastlichkeit sorgen. Deshalb besuchte die NGG-Vorsitzende Michaela Rosenberger (Foto) auf einer „Tour des Genusses“ unter dem Motto „So isst Deutschland. Mit frischen Rezepten für gute Arbeit“ gemeinsam mit der niedersächsischen Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Cornelia Rundt, das Werk des Deutschen Milchkontors DMK in Zeven.

Sichere und gesunde Lebensmittel dürfen nicht verramscht werden

„Mit dieser Tour wollen wir den Verbraucherinnen und Verbrauchern zeigen, dass es in Deutschland hervorragende Unternehmen gibt, die sichere Lebensmittel in herausragender Qualität herstellen. Sichere und gesunde Lebensmittel müssen ihren Preis haben und dürfen nicht verramscht werden“, erklärte die NGG-Vorsitzende. Rosenberger kritisierte außerdem die Niedrigpreisstrategie des Lebensmitteleinzelhandels und insbesondere einiger Discounter scharf, die in jüngster Vergangenheit mehrfach die Preise für Butter und Molkereiprodukte dauerhaft gesenkt haben.

Die NGG-Vorsitzende betonte, dass Lebensmittel in Deutschland noch nie so sicher waren wie heute. „Diese qualitativ hochwertigen Lebensmittel werden von qualifizierten Fachkräften hergestellt, die für ihre gute Arbeit auch gut bezahlt werden müssen.“ Die Rosenberger würdigte den im Frühjahr mit dem Deutschen Milchkontor für das Gebiet Nordwest abgeschlossenen Tarifvertrag. „Kein Beschäftigter im Werk Zeven erhält einen Lohn unter 15,37 Euro pro Stunde.“

NGG startete die Initiative „Faire Arbeit. Gutes Leben“

Um die Herausforderungen des demografischen Wandels, der auch vor der Ernährungsindustrie nicht haltmacht, zu meistern, hat die Gewerkschaft NGG außerdem die Initiative „Faire Arbeit. Gutes Leben“ gestartet. Gemeinsam mit der NGG engagieren sich Betriebsräte – wie im Werk Zeven des DMK – dafür, die Arbeitswelt humaner zu gestalten. Dazu gehöre, die Arbeitsleistungen anzuerkennen, den Stress zu reduzieren und damit Arbeitsbedingungen zu schaffen, die es den Arbeitnehmern ermöglichen, gesund das Rentenalter zu erreichen. Gleichzeitig gilt es, der Jugend eine Zukunft zu bieten und die Zeitsouveränität bei flexiblen Arbeitszeiten sowie Weiterbildung und Qualifizierung zu gewährleisten.

Weitere Infos zur Initiative „Faire Arbeit. Gutes Leben“: www.ngg.net/faireArbeit

Quelle: Pressemitteilung der NGG

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