Nelson Müller: Wallberg-Mitarbeiter klagen wohl auch gegen Wolff-Gruppe

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Am 17.04.2015 berichteten wir über die aktuelle Krise rund um das Restaurant Wallberg in der Philharmonie Essen und Sternekoch Nelson Müller. Nun berichtet die WAZ über eine Wende im Kündigungsstreit.

Mitarbeiter von Nelson Müller klagen laut Presseberichten auch gegen die Wolff-Gruppe

Die ehemaligen Mitarbeiter des Sternekochs Nelson Müller klagen laut dem Bericht nun auch gegen ihren vorherigen Arbeitgeber im Restaurant Wallberg, die Wolff-Gruppe, welche das Restaurant in der Philharmonie Essen bis September 2014 betrieben und dann an Nelson Müller übergeben hatte.

Laut der WAZ ist ein Anwalt der Wallberg-Mitarbeiter davon überzeugt, dass das notwendige Unterrichtungsschreiben, mit dem die Wolff-Gruppe ihren Mitarbeitern die Übergabe des Pachtvertrages an Nelson Müller angekündigt hatte, grob fehlerhaft gewesen sei. Diese Darstellung weist die Wolff-Gruppe laut dem WAZ-Artikel allerdings entschieden zurück, weshalb es nun wohl zu einer Klage vor dem Arbeitsgericht kommen wird.

Wolff-Gruppe in Essen schon öfter in den Schlagzeilen

Für die Wolff-Gruppe sind dies nicht die ersten negativen Schlagzeilen in Essen. Bereits vor der Wallberg Krise um Nelson Müller wurde immer wieder über die Unternehmensgruppe berichtet, die bis zum 31. März 2015 auch das Café Central im Grillo-Theater betrieben hatte.

In einer Pressekonferenz am 11.03.2015 nahm die Wolff-Gruppe neben der Situation um das Restaurant Wallberg und Nelson Müller auch Stellung zu erhöhten Baukosten für das neue Stadion Essen und zum Skandal um die fremdgenutzte Instandhaltungsrücklage für das Museum Folkwang.

Juristische Finte oder berechtigter Anspruch?

Im Kündigungsstreit zwischen den Wallberg-Mitarbeitern und Sternekoch Nelson Müller und jetzt eben auch der Wolff-Gruppe bleiben zunächst einige Fragen offen. Ist das Ganze nur eine juristische Finte der Anwälte oder besteht gegenüber der Wolff-Gruppe wirklich ein Anspruch der ehemaligen Mitarbeiter?

Ich persönlich kann mir ehrlich gesagt kaum vorstellen, dass ein Unternehmen wie die Wolff-Gruppe derart schwerwiegende juristische Fehler macht, sollte man doch annehmen, dass ein Unternehmen dieser Größenordnung auch entsprechend gut juristisch beraten wird.

Es dürfte also interessant bleiben, wie sich der Streit zwischen Mitarbeitern und ehemaligen Arbeitgebern weiter entwickeln wird.

Quelle: derwesten.de und wolffgruppe.de

Artikelbild unter CC-Lizenz von Kai Schreiber

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