Lunchio: So geht Mittagspause heute

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Mit Lunchio startete kürzlich der erste Online-Kellner und Restaurantführer für die Mittagspause. Warten auf Kellner, Küche und Rechnung gehört somit der Vergangenheit an. Zielgruppe des neuen Dienstes sind vor allem Berufstätige und Vielbeschäftigte, die wenig Zeit und einen vollen Terminkalender haben.

Studenten erfinden mit Lunchio die Mittagspause neu

Lunchio - GründerDie Idee zu Lunchio hatten die Studenten Dennis Ortmann, Jan Christian Saupe, und Deniz Caglayan (Universität Witten/Herdecke) sowie Sebastian Blautzik (Ruhr-Universität Bochum). Die Gründer (Bild rechts) richten sich mit ihrer Idee vor allem an Berufstätige, deren Mittagspause auf Grund von Zeitmangel und Termindruck bisher zu kurz gekommen ist. „Das Besondere an Lunchio ist, dass es den Bestellprozess im Restaurant sowohl räumlich als auch zeitlich entkoppelt und ihn komplett digitalisiert“, erklärt Mitgründer Deniz Caglayan.

Lunchio listet Restaurants in der Nähe des Standorts auf und bietet die kompletten Tages, Mittags-, und Wochenkarten der Partner-Restaurants zur Auswahl. Der Gast hat damit die Möglichkeit, sein Mittagessen schon aus dem Büro zum Wunschzeitpunkt im Restaurant vorzubestellen und bargeldlos im Voraus zu bezahlen. So entfallen sämtliche Wartezeiten und der Aufenthalt im Restaurant lässt sich von durchschnittlich 60 auf ca. 25 Minuten verkürzen. „Die Restaurants erhalten so einen wertvollen Informations- und Zeitvorsprung, da sie bereits vor der Mittagszeit wissen, was die Gäste essen möchten und wann sie kommen. Das erhöht die Planbarkeit und optimiert die Auslastung. Denn durch die dazu gewonnene Zeit können während des kurzen Mittagsgeschäfts wieder neue Gäste bedient werden“, erklärt Dennis Ortmann.

Lunchio bietet Vorteile für Gäste und Gastronomen

Lunchio - ScreenshotDie Bestellungen werden dabei mittels intelligentem Bondrucker Sekunden später direkt in die Küchen der Restaurants übermittelt. „Wir haben diesen Prozess komplett optimiert und automatisiert. Mit EPSON haben wir dafür einen hervorragenden Innovationspartner gefunden, den wir schon früh von unserem Gastronomie-Konzept überzeugen konnten und der uns vor allem bei der technischen Umsetzung sehr gut unterstützt“, erläutert Sebastian Blautzik.

Unterstützt wird das junge Unternehmen zudem vom Entrepreneurship Zentrum Witten der Universität Witten/Herdecke, welches sich zum Ziel gesetzt hat innovationsorientierte Unternehmensgründungen im Ruhrgebiet zu erleichtern und ihre Erfolgsaussichten zu erhöhen. Geschäftsführer Tim Kahrmann: „Die Jungs haben in den letzten Monaten ihre gesamte Zeit und Energie in ihr Business gesteckt. Es freut uns sehr, sie auf ihrem spannenden Weg zum nächsten Milestone unterstützen zu dürfen.“

Nachdem Lunchio in den Städten Bochum, Dortmund, Hagen und Witten erfolgreich gestartet ist, wurde die Liste der verfügbaren Städte inzwischen auf 12 ausgebaut, darunter auch Düsseldorf, Stuttgart Würzburg und Bremen. Und damit soll noch lange nicht Schluss sein. Christian Saupe: „Das Ziel ist jetzt weiter zu wachsen, unseren Service zu verbessern und auszubauen“. Ein Ziel für die Zukunft ist es, Lunchio deutschlandweit anbieten zu können.

Einen weiteren Schritt in diese Richtung geht Lunchio seit dem 12. Oktober 2015 in Berlin. Das junge Unternehmen wurde in den Techstars METRO Accelerator aufgenommen, der sich auf die Förderung innovativer Technologien und Geschäftsmodelle für die Gastronomie und Hotellerie spezialisiert hat. In einem 13-wöchigen Programm können die Lunchio-Gründer in einem Büro auf der Museumsinsel in Berlin gemeinsam mit anderen Startups ihr Geschäftsmodell weiterentwickeln und ausbauen.

Quelle: Pressemitteilung von Lunchio

Artikelbild aus der Pressemappe von Lunchio

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