Kimbap Spot aus Bochum gewinnt den Gastro-Gründerpreis 2017

Kimbap Spot - Kyung-Ah Meiers

Am 16. Oktober wurden die fünf Gewinner des Gastro-Gründerpreis 2017 auf der Berlin Food Night gekürt. Kimbap Spot aus Bochum gewinnt den Gastro-Gründerpreis als authentischstes Konzept. Colourful, handmade, plantbased – mit diesen Worten fasst Gründerin Kyung-Ah Meiers das Konzept des Kimbap Spot zusammen. Ihre Liebe zur koreanischen pflanzlichen Küche weckte bei der Gründerin die Idee, ihre kunterbunten Köstlichkeiten erst auf Street-Food-Märkten und ab Oktober 2017 auch im eigenen Restaurant in Bochum anzubieten. Damit begeistert sie nicht nur eine wachsende Fangemeinde, sondern auch die Jury des Gastro-Gründerpreis 2017.

Kimbap Spot – Authentische koreanische Küche mit Twist

Im Kimbap Spot werden traditionell koreanische Gerichte mit Ungewöhnlichem aufgepeppt. Auf jeden Fall echt koreanisch sind dabei die Grundgewürze. Der Clou besteht in neuen Farben und Crossover-Gerichten. So gelangt zum Beispiel Rote Beete in eine Kimbap-Rolle. Obwohl ihre Speisen keinerlei tierische Zutaten enthalten, verzichtet die Gründerin bewusst auf das Label „vegan“. Der überzeugten Veganerin mit Herz geht es nicht darum, Menschen zu missionieren, sondern ihnen neue wundervolle Geschmackserlebnisse zu schenken.

Farbenfroh, pflanzlich, lecker: Kimbap und Banchan

Kimbap Spot - BochumSeinen Ursprung hat der Kimbap Spot von den koreanischen Wörtern für Seetang (kim) und Reis (bap). Damit ist Kimbap die koreanische Variante vom Sushi. Doch im Unterschied zur bekannteren japanischen Version wird der Reis in Korea mit Sesamöl, Salz und Sesam gewürzt, die Zutaten werden eingelegt, eingekocht oder angebraten. Ein weiterer Schwerpunkt des Restaurants sind Banchan, eine Art koreanischer Tapas: kleine Speisen wie Kimchi, kandierte Walnüsse oder eingekochte Lotoswurzel. Diese können sich die Gäste entweder vor Ort im Restaurant schmecken lassen oder grammweise mit nach Hause nehmen. Kimbap Spot ist daher die erste Banchaneria der Welt.

Beste Voraussetzungen – vom Street-Food-Markt zum Gründertum

Dass ihre Kimbap-Rollen gut ankommen, weiß Gründerin Kyung-Ah Meiers bereits. Die studierte Germanistin und Koreanistin tingelte mit ihren koreanischen Köstlichkeiten von Street-Food-Markt zu Street-Food-Markt. Kein leichtes Vorhaben, so Meiers, da die Gäste zunächst nicht wissen, was Kimbap ist. Doch sobald die Gäste einmal probiert haben, kamen sie oft mehrmals wieder, weil sie es so lecker fanden, so Kyung-Ah Meiers. Beste Voraussetzungen also für ein festes Restaurant. Dabei kann Kyung-Ah Meiers auf ihre Erfahrung setzen: Sie leitete bereits ein Restaurant, hat dreimal im Pop-up-Restaurantkonzept LADEN EIN Station gemacht und auch schon beim Fernsehsender WDR gegen Björn Freitag gekocht.

Quelle: Pressemitteilung zum Gastro Gründerpreis 2017

Artikelbilder aus dem zugehörigen Pressematerial

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