Die gute Schokolade: Stück für Stück die Welt retten

Die gute Schokolade

Im Januar 2007 wurde die Kinder- und Jugendinitiative Plant-for-the-Planet ins Leben gerufen, die ihren Ursprung in einem Schulreferat des damals 9-jährigen Felix Finkbeiner über die Klimakrise hat. Felix entwarf am Ende des Referats die Vision, Kinder könnten in jedem Land der Erde eine Million Bäume pflanzen, um auf diese Weise einen CO2-Ausgleich zu schaffen. In den darauffolgenden Jahren entwickelte sich Plant-for-the-Planet zu einer weltweiten Bewegung.

100.000 Kinder verfolgen ein gemeinsames Ziel

Derzeit verfolgen ca. 100.000 Kinder weltweit das gemeinsame Ziel. Sie verstehen sich als Initiative von Weltbürgern, die sich für Klimagerechtigkeit im Sinne einer Gesamtreduktion der Emission von Treibhausgasen und einer einheitlichen Verteilung dieser Emissionen auf alle Menschen einsetzt. Seit März 2011 hat Plant-for-the-Planet eine demokratische Struktur mit einem Weltvorstand, der aus 14 Kindern und 14 Jugendlichen aus der ganzen Welt besteht.

Laut dem Baumzähler auf der offiziellen Webseite wurden bisher bereits über 14 Milliarden Bäume auf der ganzen Welt gepflanzt. Die weltweite Kommunikationskampagne der Kinder- und Jugendinitiative steht unter dem Slogan „Stop talking. Start planting.“ und wurde 2010 mit dem Social Effie in Gold für effiziente Kommunikation ausgezeichnet.

Die gute Schokolade: Entstanden, weil die Industrie nicht mitmachen wollte

Im Mai 2011 wurden die Kinder der Initiative vom Maschinenhersteller Bühler eingeladen, auf einer Veranstaltung vor Vertretern der Schokoladenindustrie, der Lieblingsbranche der Kinder, zu sprechen. Dort stellte Felix Finkbeiner den versammelten Vertretern der Schokoladenindustrie die Idee der Future Fee vor, einer Branchenabgabe, bei der sich die Branchenvertreter bereit erklären 0,1 Promille ihres Jahresumsatzes an Plant-for-the-Planet zu spenden, um das ehrgeizige Ziel der Kinder zu unterstützen. Zur großen Enttäuschung fand sich auf der Veranstaltung nicht eine Firma, die sich zur Future Fee bekennen wollte (siehe Video oben). Deshalb wurde der Entschluss gefasst, eine eigene Schokolade zu produzieren, die inzwischen unter dem Namen „Die gute Schokolade“ erhältlich ist.

Dabei handelt es sich um eine Schokolade, die die Welt auf einen anderen Geschmack bringen soll, denn sie ist so, wie sich die Kinder der Initiative alle Produkte auf der Welt wünschen: klimaneutral, fair gehandelt und einen guten Zweck unterstützend. So gehen 20 Cent des unverbindlich empfohlenen Preises von einem Euro direkt an Plant-for-the-Planet. Gleichzeitig pflanzt die Initiative für fünf verkaufte Tafeln einen Baum. Das Konzept lautet: Hersteller und Händler verzichten auf ihren Gewinn. Und da die Kinder von Plant-for-the-Planet möchten, dass die Kinder der Kakaobauern zur Schule gehen können, anstatt auf den Kakaoplantagen arbeiten zu müssen, wird die gute Schokolade natürlich fairtrade gehandelt.

Weitere Informationen zu Plant-for-the-Planet und zur guten Schokolade gibt es auf der offiziellen Webseite unter www.plant-for-the-planet.org.

Quelle: Pressematerial und Webseite von Plant-for-the-Planet

Artikelbild erhalten von Plant-for-the-Planet

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