Design-Kooperation zwischen der proHeq GmbH und Hochschule Pforzheim

Design-Kooperation proHeq GmbH und Hochschule Pforzheim - Gewinner

Seit Oktober 2016 kooperiert die proHeq GmbH mit der Hochschule Pforzheim im Rahmen einer praxisorientierten Semesterarbeit: Innerhalb von 15 Wochen  entwickelten 17 Studentinnen und Studenten unterschiedlicher Semester des Studiengangs B.A. Schmuck für die beiden Marken HEPP und WMF Professional Besteck-Modelle. Neben gestalterischen und technischen Zeichnungen setzten die Studierenden auch Prototypen um. Am 7. Februar 2017 erfolgte in den Räumlichkeiten der Hochschule Pforzheim die Auszeichnung der Gewinner.

Studierende entwickeln Besteck-Modelle, die in Produktion gehen

Ihre Designs werden nun im Original oder als Basis für eine Besteckneuentwicklung bei WMF Professional sowie HEPP genutzt – und sind somit ab 2018 weltweit für Kunden aus Gastronomie und Hotellerie erhältlich.

„Die Zusammenarbeit bringt echten Mehrwert für beide Seiten. Wir sind begeistert von der Kreativität und Professionalität der Studierenden und es war eine Freude, sie im gesamten Entwicklungsprozess zu begleiten“, so Susanne Schmidt, Leitung Marketing & Produktmanagement proHeq. Prof. Christine Lüdeke, Studiengangsleitung B.A. in Schmuck an der Hochschule Pforzheim, ergänzt: „Für unsere Studierenden ist ein derart praxisnahes Projekt bei einem weltweit agierenden Unternehmen eine tolle Chance. Sie können ihre kreativen Ideen auf technische und wirtschaftliche Umsetzbarkeit erproben und finden ihr Design am Ende vielleicht sogar in einem Hotel oder Restaurant irgendwo auf der Welt wieder“.

Aaron Fischer und Melanie Janke überzeugen mit ihrem Besteck-Design

Design-Kooperation proHeq GmbH und Hochschule Pforzheim - PokaleDen ersten Platz für die Marke WMF Professional belegt Aaron Fischer (24), Student im 7. Semester. „Sein Design beschäftigt sich mit der Integration des Themas ‚Schrift’ in ein Besteck, so weist das Modell die abstrahierte Form einer Serife auf – ein sehr innovativer Ansatz, den er thematisch und gestalterisch toll umgesetzt hat“, sind sich Susanne Schmidt, Leitung Marketing & Produktmanagement proHeq, und Stephan Schmuck, Produkt Manager proHeq, einig.

Auf Seiten der Marke HEPP erzielte Melanie Janke (28), Studentin im 5. Semester, den ersten Platz. „Ihr Modell greift eine futuristische Linienführung und Stromlinienförmigkeit auf. Ein Design, das den kommerziellen Nerv der Zeit trifft und die perfekte Balance aus modernen und vertrauten Formen findet“, so die Jury seitens proHeq. Nach Prüfung der technischen Umsetzbarkeit werden die Designs von Aaron Fischer und Melanie Janke für die Marken WMF Professional sowie HEPP für eine Besteckneuentwicklung genutzt. Darüber hinaus erhalten die Studierenden einen Besteckpokal (Bild) und ein Preisgeld in Höhe von jeweils 4.000 Euro.

Auch die Plätze 2 und 3 begeistern die Jury

Auf Platz zwei, der mit 800 Euro honoriert wird, schaffte es Veronika Sola (21), Studentin im 3. Semester. Ihr originelles Design hat ebenfalls eine Option darauf, in Produktion zu gehen. „Veronika Sola greift auf der Oberfläche des Bestecks die technische Funktionalität der einzelnen Teile auf: Beim Messer sind es ‚Schnitte’, bei der Gabel ‚Stiche’ und beim Löffel ‚Wellen’“, erklärt Susanne Schmidt und Stephan Schmuck ergänzt: „Auch die Formgebung ist sehr interessant, da sich das Design – je nach Blickwinkel – nach hinten oder vorne verjüngt.“

Mit Sandra Kickstein (27), Studentin im 7. Semester, ist das Siegertreppchen komplett. „Mit ihrem verspielten Design verbindet sie florale Aspekte mit technischer Moderne. Auch wenn das Modell aus Sicht der Jury noch nicht ganz fertig entwickelt war, bestach Sandra Kickstein durch eine herausragende Ausarbeitung des Themas sowie eine äußerst professionelle Präsentation ihrer Arbeit“, so das Lob seitens proHeq. Sie erhält ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro.

Quelle: Pressemitteilung der proHeq GmbH

Artikelbild: © Press’n’Relations

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