Burger King vor Einigung mit Kolobov?

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Nach einigen Wochen Funkstille gibt es wieder Neuigkeiten von Burger King und den Lizenzverhandlungen mit Alexander Kolobov, dem größten deutschen Franchisenehmer der Burger-Kette.

Wie die Welt am 03.05.2015 berichtete, stehen die Lizenzverhandlungen zwischen Burger King und der Betreibergesellschaft KRG Foodservice, die aus der ehemaligen Yi-Ko Holding hervorging, kurz vor dem Abschluss.

Kolobov darf wohl unter dem Label Burger King weitermachen

Laut dem Bericht der Welt, wird Kolobov nach dem Skandal rund um die ehemalige Yi-Ko Holding derzeit nur als Franchisenehmer bei Burger King geduldet. Verhandlungen über eine endgültige Lizenzvergabe an die neue Betreibergesellschaft KRG Foodservice laufen noch.

Dass es nun zu einer Einigung kommen könnte, liegt laut der Welt auch daran, dass es  auf dem Markt derezeit an Franchisenehmern mangelt und es daher schwierig für Burger King war, einen neuen Betreiber für die 86 Kolobov-Filialen zu finden. Im Artikel der Welt wird der Geschäftsführer des Deutschen Franchise Verbandes (DFV) Torben L. Brodersen mit den Worten zitiert: “Es fehlt an Unternehmensgründern. Bei der aktuell stabilen Arbeitsmarktlage sind nur sehr schwer Personen zu finden, die ihre sichere Festanstellung gegen eine Selbstständigkeit tauschen wollen.”

Alles beim Alten oder alles besser?

Bleibt also die Frage, ob Burger King nur aus Mangel an Alternativen alles beim Alten belässt, oder ob sich beim Franchisenehmer wirklich etwas zum Positiven verändert hat. Laut der Welt ist letzteres der Fall. Ein Sprecher von Burger King wird mit den Worten zitiert: “Seit dem Wechsel in der Eigentümerstruktur laufen die Geschäfte reibungslos. Die neue Geschäftsführung achtet darauf, dass die Mitarbeiter nach Tarif entlohnt und die Verträge eingehalten werden.”

Auch Alexander Kolobov soll sein Unternehmen laut der Welt auf einem guten Weg sehen. So wird derzeit laut dem Bericht ein neues Management-Team gebildet und mit Denis Korablijov wurde bereits ein neuer Geschäftsführer berufen. All dies ist laut der Welt in enger Absprache mit Franchisegeber Burger King geschehen und so wird Alexander Kolobov mit den Worten zitiert: “Der Aufbau unseres Managements hin zu einer auf Dauer angelegten Struktur darf als Zeichen verstanden werden, dass unsere Verhandlungen mit Burger King Europe weit fortgeschritten sind.”

Neue Hoffnung für die Mitarbeiter

Die Neuigkeiten über die Lizenzverhandlungen zwischen Burger King und der KRG Foodservice geben den Mitarbeitern also einigen Grund zu hoffen. Sollte es tatsächlich zu einer Einigung zwischen Burger King und Alexander Kolobov kommen, wären die Jobs der Mitarbeiter in den 86 Filialen wohl auf Dauer gesichert und die Zukunft würde um einiges rosiger aussehen, als in den letzten Wochen und Monaten.

Artikelbild unter CC-Lizenz von cgo2

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