Beckers Bester – Chardonnay oder Merlot?

Beckers Bester - Merlot und Chardonnay

Wer kennt das nicht? Beim wöchentlichen Einkauf stolpert man immer wieder über interessante neue Produkte oder solche, die man bisher einfach noch nicht wahrgenommen hat. Mir ging es genau so beim Gang durch die Getränkeabteilung. In einem besonders dekorierten Holzregal fielen mir ein paar sehr schön gestaltete Weinflaschen auf. Wenigstens dachte ich zunächst, dass es sich um Wein handelte.

Beckers Bester – Sortenreiner Traubensaft als „Weinersatz“

Bei genauerer Betrachtung der Flaschen fiel jedoch auf, dass sie zwar mit den Worten Merlot bzw. Chardonnay bedruckt waren, in Wirklichkeit aber Traubensaft enthielten. Und zwar einen besonderen. Es handelte sich um sortenreinen Traubensaft der Marke Beckers Bester.

Schon den Etiketten sieht man an, dass man hier keinen durchschnittlichen Traubensaft vor sich hat, sondern durchaus etwas besonderes. Die Säfte bestehen zu 100% aus sortenreinem Direktsaft, der aus Trauben aus der Region Apulien gewonnen wird. Sie sehen nicht nur besonders aus, sondern werden auch als alkoholfreie Alternative zum Wein angepriesen.

Geflügel oder Rind? – Chardonnay oder Merlot? – Süß oder kräftig?

Beckers Bester - sortenreiner TraubensaftGenau wie bei einem guten Wein, werden für die Traubensäfte Empfehlungen ausgesprochen, zu welchem Gericht sie am besten passen und bei welcher Temperatur sie ihr Aroma am besten entfalten.

Zwar wird auch ein entsprechender Preis von über 4 Euro pro 0,7l-Flasche aufgerufen, trotzdem wusste ich sofort, dass ich die beiden Sorten Chardonnay und Merlot ausprobieren muss. Schon allein deswegen, weil ich gerne mal einen Spaß mache und sehen wollte, wer von meinen Bekannten und Familienmitgliedern auf das Etikett hereinfällt und die Säfte für echten Wein hält.

Außerdem wollte ich die Produkte natürlich auf die Probe stellen und hier auf restaurant-reporter.de über meine Erfahrungen berichten.

Beckers Bester – Wirklich eine Alternative zum Wein

Ich lud also je eine Flasche jeder Sorte in meinen Einkaufswagen und inzwischen habe ich beide getestet. Den Chardonnay unter anderem zu Käsestangen und den Merlot zu selbstgemachten Burgern. Zusammenfassend kann ich nur sagen: Der Preis ist auf den ersten Blick hoch, doch es lohnt sich wirklich. Die sehr schön gestalteten Flaschen sind nicht nur ein Hingucker, ihr Inhalt eignet sich in der Tat auch als Weinersatz.

Der Chardonnay hat erwartungsgemäß eine sehr süße Note, die mich entfernt an Federweißer erinnert. Er ist aber trotzdem nicht zu süß und harmoniert hervorragend mit Käse oder Geflügel. Der Merlot kommt im Geschmack deutlich weniger süß und kräftiger daher und eignet sich somit sehr gut als Begleitung zu dunklem Fleisch.

Ich kann jedem, der eine besondere alkoholfreie Alternative benötigt oder sich einfach einmal etwas Gutes gönnen will nur empfehlen, die Säfte auszuprobieren.  Unter anderem sind diese auch noch in der Sorte Cabernet Sauvignon (Traubensaft rot) erhältlich.

Fotos: restaurant-reporter.de / Kai Hoffmann